Fahrzeugverfolgungssysteme vergleichen

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Wer sind wir?

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iCompario wird von einem kleinen Team von Fachleuten betrieben, die über einen 25-jährigen Branchenhintergrund in den Bereichen Fahrzeugverfolgung, Kraftstoffverkauf, Telekommunikation, Finanzforschung, Marketing und IT verfügen. Wir haben iCompario im Jahr 2017 gestartet und das ursprüngliche Team ist immer noch zusammen, aber es wächst dynamisch!

Neu in der Fahrzeugortung?

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Die Fahrzeugortung hilft Ihnen, eine Flotte jeder Größe oder Art zu verwalten. In einer mobilen App oder im Browser können Sie sehen, wo Ihre Fahrzeuge gerade sind bzw. wo sie waren, welcher Fahrer Ihre Versicherungsprämie am ehesten durch Unfälle in die Höhe treibt, wer Kraftstoff verschwendet, indem er den Motor im Stand laufen lässt, und wer zwei Stunden Pause macht, ohne es Ihnen zu sagen. Erfahren Sie mehr!

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Häufig gestellte Fragen

Telematik und Fahrzeugortung sind im Grunde dasselbe.

Alle Systeme verwenden Sendegeräte, die in Fahrzeugen (oder beweglichen Objekten wie Anhängern) eingebaut sind, sowie Software, die das Signal in nützliche Informationen übersetzt. Diese werden Ihnen sodann in einer App oder einem Browser präsentiert.

Die meisten Leute verwenden den Begriff Fahrzeugortung oder -verfolgung oder auch Fahrzeug-Tracker für die einfacheren Versionen der Produktpalette und den Begriff Telematik für Systeme mit komplexeren Funktionen. Da es keine allgemein akzeptierten Definitionen gibt, ist es einem im Prinzip selbst überlassen, wo genau man die Grenze zwischen "Telematik" und "Fahrzeugortung/-verfolgung" zieht.

Der Begriff Fahrzeugortung bezieht sich in der Regel auf ein einfaches Fahrzeugortungsgerät, welches ein Signal sendet, das den Standort eines Fahrzeugs mittels GPS anzeigt. Es kann auch einen Beschleunigungsmesser haben, der genaue Daten über die Geschwindigkeit des Fahrzeugs liefern kann.

Das Wort Telematik wird häufig verwendet, um die anspruchsvolleren Systeme zu beschreiben, die auch andere Arten von Signalen senden können. Dazu gehören z. B. Armaturenbrettkameras, Kameras im Fahrzeug und Geräte, die sich mit dem CAN-Bus verbinden können. Diese CAN-Bus-Telematiksysteme übertragen alle Arten von Diagnosen und auch Informationen darüber, ob Teile eines Fahrzeugs geöffnet, geschlossen oder aktiviert sind.

Telematik-Blackboxen sind für Privatpersonen, nicht für Unternehmen gedacht.

Eine Telematik-Versicherung oder Telematik-Police ist eine personalisierte Autoversicherung, die auf Ihrem Fahrstil und Ihren Gewohnheiten basiert. Die Telematikbox, die in die Autobatterie eingebaut werden kann oder auch nur an die Windschutzscheibe geklebt wird und solarbetrieben ist, meldet direkt an den Versicherer, wie Sie fahren und wo Sie fahren.

Verschiedene Versicherer nennen dies Blackbox-Versicherung, Smartbox-Versicherung, Pay as you drive (PAYD) und nutzungsbasierte Versicherung bzw. UBI (Usage-based Insurance). Der Begriff Blackbox ist der Tatsache geschuldet, weil die Person, die das Telematikgerät in ihrem Auto hat, die Daten selbst nicht sehen kann. Diese gehen direkt an den Versicherer. Im Gegensatz dazu haben Sie bei der Business-Telematik die Geräte in Ihren Fahrzeugen und nutzen die Informationen selbst, um Ihre Flotte zu verwalten.

Immer mehr Versicherer bieten Telematikboxen als Möglichkeit an, die Kosten für die Kfz-Versicherung für bestimmte Fahrer zu senken, bei denen die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, dass sie Versicherungsansprüche stellen. Faktoren, die für die Versicherer ein geringeres Risiko darstellen, sind das Fahren am Tag, auf Autobahnen sowie das Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzung. All dies kann zu einer günstigeren Versicherung führen. Faktoren, die für die Versicherer ein höheres Risiko darstellen, sind das Fahren bei Nacht, auf kurvenreichen Strecken sowie das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit.

Das Signal der Blackbox geht an die Telematiksoftware, die die Werte des Fahrers für solche Faktoren berechnet. Die Versicherer nutzen diese wiederum, um das Unfallrisiko eines Fahrers und damit den Preis der Kfz-Versicherung zu berechnen.

GPS-Flottenortung bezieht sich auf die Kernfunktionalität der Telematik und ist ein Teil aller Telematiksysteme.

Ein GPS-Ortungsgerät in einem Fahrzeug (oder einem anderen beweglichen Objekt) sendet ein sicheres GPS-Signal mittels Funktechnologie an einen sicheren Server. Die Daten werden dort gespeichert und dem Benutzer in einer Telematik-App oder Browser-Software zur Verfügung gestellt.

Die Telematiksoftware zeigt eine Karte mit Markierungen und Bewegungen in Echtzeit an. Wenn Sie schon einmal den Standort Ihres Mobiltelefons mit einer anderen Person geteilt und gesehen haben, wo sich diese gerade aufhält, werden Sie wissen, wie das aussieht.

Die Telematiksoftware speichert auch ein Protokoll zum Standort des Fahrzeugs, sodass der Manager die Fahrzeiten, Routen und Haltezeiten zurückverfolgen kann. Die meisten Telematikanbieter speichern diese Daten rollierend für den Vormonat.

Die drei Hauptvorteile der Telematik sind ein effizienteres Flottenmanagement, Fahrer- und Fahrzeugsicherheit sowie Kosteneinsparungen.

Flottenmanager, die Telematik einsetzen, können ihre Fahrer aktiv managen, indem sie jedes Fahrzeug in Echtzeit auf einer Karte im Blick haben. Das bedeutet, dass sie in ihrer Telematiksoftware sofort sehen können, wer der nächste Fahrer ist, den sie zum nächsten Auftragsort schicken müssen, dass sie dem Kunden mitteilen können, wie lange es noch dauert, bis der Fahrer eintrifft, und auch, wie oft und wie lang der Fahrer Pausen einlegt. Die kommerziellen Vorteile und der praktische Nutzen einer derartigen Übersicht über die gesamte Belegschaft sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.

Manager können die Sicherheit ihrer Fahrzeuge verbessern, indem sie automatische App-Warnungen oder E-Mails von ihrem Telematiksystem erhalten, sobald ein Fahrzeug einen bestimmten Bereich verlässt. Dies ist nützlich, um zu wissen, ob Transporter oder Lkws den Betriebshof beispielsweise außerhalb der Arbeitszeiten nicht verlassen dürfen. Flottenmanager können sich auf Wunsch über Alarme jedes Mal darüber informieren lassen, wenn z. B. ein Fahrzeug ein Depot oder einen anderen Ort erreicht. Auf diese Weise kann er auch verfolgen, wie lange jedes Fahrzeug dort verweilt. Sollte ein Fahrzeug gestohlen werden, kann der Manager sehen, wohin es gebracht wird. Dies ist auch nützlich, um aufzudecken, ob Fahrer mit Firmenfahrzeugen und dem firmeneigenen Kraftstoff Nebenjobs ausüben.

Fahrzeuginterne Überwachungssysteme (IVMS) sind eine weitere Telematik-Funktion. Sie zeigen, wie sorgfältig ein Fahrer mit dem Fahrzeug umgeht, indem sie Geschwindigkeitsüberschreitungen, schnelles Beschleunigen, hartes Bremsen und rasante Kurvenfahrten aufzeichnen. Diese vier schlechten Angewohnheiten erhöhen den Verschleiß von Teilen des Motors, der Bremsen und des Antriebsstrangs, was wiederum Ausfallzeiten wegen möglicher Reparaturen bedeuten könnte. Außerdem verschwendet der Fahrer dabei Kraftstoff. Der Einsatz von Telematik bedeutet, dass ein Manager diese Gewohnheiten erkennen und Geld einsparen kann, indem er dafür sorgt, dass der Fahrer sie ablegt.

Die Antwort lautet kurz und knapp: Ja, definitiv. Jedes Unternehmen ist zwar anders, aber Unternehmer, die Telematik ausprobiert haben, rudern so gut wie nie zurück. Wenn man einmal angefangen hat, Telematik zu nutzen, will man sie nicht mehr missen.

Die Vorteile des Einsatzes von Telematik hängen nicht von der Größe des Unternehmens oder der Flotte ab. Sie korrelieren auch nicht immer vollständig mit der Zeit, die die Fahrzeuge täglich auf der Straße verbringen. Die Höhe der Kosten, die ein Unternehmen durch den Einsatz von Telematik einsparen kann, hängt definitiv davon ab, wie viel es von der Funktionalität auch wirklich nutzt. Schauen wir uns einige Beispiele an:

Wenn die Nutzung Ihres Telematiksystems zeigt, dass Ihre Fahrer unerlaubte Pausen einlegen, können Sie die Kosten, die während dieser Pausen anfallen, im Laufe eines Monats zusammenzählen. In den meisten Fällen stellt sich heraus, dass diese Summe schon höher ist als die Kosten für das Telematiksystem für diesen Monat. Das bedeutet, dass der Einsatz von Telematik zur Vermeidung unerlaubter Pausen bereits ein finanzieller Gewinn ist.

Ein Telematiksystem mit Beschleunigungssensor kann Fahrverhalten aufzeigen. Es misst, ob dadurch Kraftstoff verschwendet oder Fahrzeuge übermäßig strapaziert werden und folglich Reparaturen wegen Verschleiß oder Unfallschäden nötig sind. Wenn Sie zusammenzählen, wie oft ein Fahrzeug ausgefallen ist und was die Reparatur durch Mechaniker plus die Anmietung eines Ersatzfahrzeugs gekostet haben, stehen die Chancen gut, dass Ihr Telematiksystem viel mehr Geld spart als kostet. Wenn Sie dann auch die Kosten für entgangene Geschäfte und eine Erhöhung des Versicherungspreises für Ihren Fuhrpark im Folgejahr dazurechnen, zeigen sich die finanziellen Vorteile des Telematik-Einsatzes immer deutlicher.

Die Eindämmung von riskantem Fahrverhalten durch Einsatz eines Telematiksystems hat den weiteren Vorteil, dass die Anzahl Ihrer Versicherungsfälle abnimmt. Flottenversicherungsprämien können bis zu 30 % günstiger werden, wenn die Fahrstandards und -gewohnheiten in der gesamten Flotte drei Jahre in Folge sich als sicherer herausstellen.

Allein die Nutzung der Telematik-Softwarefunktionalität, die den Motorleerlauf zählt, kann eine Menge Geld für Kraftstoff sparen. Ein 3,5-Tonnen-Fahrzeug im Leerlauf verbraucht zwischen 2 und 5 Litern Diesel pro Stunde. Selbst ein Kleintransporter, der täglich eine halbe Stunde im Stand läuft, verschwendet in Summe alle zwei Monate einen ganzen Tank an Kraftstoff.

Man könnte also auch andersrum fragen: Wann lohnt sich Telematik nicht? Die Antwort: Für kleine Unternehmen, die den Menschen, die ihre Fahrzeuge fahren, stark vertrauen, die bereits eine geringe Flottenversicherungsprämie zahlen und die ihre Mitarbeiter mit maximaler Effizienz einsetzen, um die Arbeit zu erledigen, lohnt sie sich vielleicht nicht wirklich.

Die Kernfunktion eines jeden Telematiksystems ist die Ortung von Fahrzeugen. Das macht den Unterschied aus zwischen einem Flottenmanager, der seinen Betrieb wirklich unter Kontrolle hat und ihn so effizient wie möglich gestaltet, und einem Manager, der sich im Prinzip nur darauf verlässt, dass seine Fahrer sich selbst ordentlich verwalten.

Mit Telematik hat ein Manager jederzeit den Überblick, wo sich welches Fahrzeug befindet. Das macht es ihm leicht zu sehen, wer dem nächsten Auftragsort am nächsten ist. Ein Telematiksystem kann Straßen hervorheben, auf denen es zu bestimmten Tageszeiten häufig zu verkehrsbedingten Verzögerungen Fahrer kommt. Die Produktivität lässt sich verbessern, wenn der Flottenmanager die Fahrer anweist, eine andere Route zu nutzen, die sie schneller ans Ziel bringt.

Bei einer Anwendung der Telematik geht es um den Aufbau von Vertrauen bei neuen Mitarbeitern. Mithilfe der Telematik kann geklärt werden, ob es z. B. wirklich einen Stau im Lager gab oder ob ein Fahrer eine unerlaubte Pause eingelegt hat, um mit dem Firmenwagen einen eigenen Nebenjob zu erledigen. Für Unternehmen mit vielen Fahrern oder hoher Fluktuation ist das ein sehr nützliches Tool.

Die Telematiksoftware ermöglicht es dem Manager auch, ein Ziel einzugeben, und das System schätzt die Ankunftszeit des Fahrers. Diese Funktion eignet sich hervorragend für Lieferflotten mit mehreren Stopps oder jede Art von Dienstleistungsunternehmen, bei denen Kunden zu Hause auf die Ankunft des Fahrers warten müssen. Sie kann das Firmenimage bei den Kunden enorm aufwerten und verbessert nicht selten auch die Kundenbindungsrate.

Stellen Sie sich eine Linie auf einer Karte vor, die ein bestimmtes Gebiet von beliebiger Form und Größe umkreist. Diese imaginäre Grenze ist ein sogenannter Geofence.

Telematiksoftware kann Flottenmanager per E-Mail oder App benachrichtigen, wenn eines ihrer Fahrzeuge einen Geofence verlässt oder in einen solchen eintritt. Dies kann zum Beispiel passieren, wenn ein Fahrzeug außerhalb der Arbeitszeiten aus dem Depot gefahren wird, was auf Diebstahl oder unbefugte Nutzung hindeuten könnte. Ein weiterer Alarm könnte ausgelöst werden, wenn ein Fahrzeug ein Lager erreicht. Der Manager kann dann nachverfolgen, wie lange ein Fahrer zum Beladen braucht.

Durch das Einrichten von Geofences um Schulen oder andere Bereiche, in denen Lkw-Fahrer nicht fahren sollten, kann man leicht sicherstellen, dass sich die Fahrer an die Richtlinien halten. Ggf. hat man Beweise zur Hand, sollte ein Fahrer z. B. fälschlicherweise beschuldigt werden, an nicht vorgesehene Orte gefahren zu sein.

Bei den meisten Systemen können Warnmeldungen entweder vom Benutzer selbst oder vom Anbieter mit technischer Unterstützung eingerichtet werden.

Ein digitaler Fahrtenschreiber oder Tacho ist ein Gerät, das in Güter- und Personenfahrzeugen mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen eingebaut wird. Der Fahrtenschreiber zeichnet verschiedene Arten von Fahrer- und Fahrzeugdaten auf, darunter Fahrstrecke, Geschwindigkeit, Lenkzeit sowie Pausenzeiten und andere Aktivitäten des Fahrers. Die Daten des Tachografen werden in der Fahrzeugeinheit und auf Fahrerkarten gespeichert.

Die Fahrtenschreiber-Telematik wird manchmal auch als Blackbox-Telematik bezeichnet, weil sie alles in einer versiegelten Einheit aufzeichnet, ähnlich der Blackbox in einem Flugzeug (dies ist allerdings eine andere Art von Telematik und hat einen völlig anderen Zweck als die sogenannte Blackbox-Telematik, die bei Versicherungen in Privatfahrzeugen zum Einsatz kommt und einfach nur aufzeichnet, wo sich das Auto befindet, sowie die Daten an die Autoversicherung sendet).

Fahrtenschreiber werden als Teil von Telematiksystemen auch eingesetzt, um sicherzustellen, dass Fahrer wie auch Arbeitgeber die gesetzlichen Arbeitszeitregeln für die Fahrer einhalten. Fahrer dürfen keine Schichten arbeiten, die eine festgelegte Anzahl von Stunden übersteigen, und auch nicht durchgehend ohne die vorgeschriebenen Pausen arbeiten.

Es gibt zwei Arten von Fahrtenschreibern, analoge und digitale. Alle Nutzfahrzeuge, die seit 2006 hergestellt wurden, müssen mit digitalen Tachografen ausgestattet sein. Analoge Tachografen eine inzwischen veraltete Technologie und werden schrittweise ausgemustert.

Die wichtigsten EU-Vorschriften zu den Lenkzeiten besagen, dass Fahrer von Fahrzeugen mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen nicht mehr als 9 Stunden am Tag fahren dürfen, obwohl die Dauer zweimal pro Woche auf 10 Stunden verlängert werden kann. Weitere Höchstgrenzen sind nicht mehr als 56 Arbeitsstunden pro Woche und nicht mehr als 90 Stunden in zwei aufeinanderfolgenden Wochen.

Ein Fahrtenschreiber ist eine Art Telematik, mit der die Einhaltung dieser Regeln überprüft werden kann. Er ist in allen Fahrzeugen der jeweiligen Gewichtsklasse installiert und speichert Daten, die regelmäßig von einer unabhängigen Stelle überprüft werden.

Die Daten des digitalen Tachografen werden auf Chipkarten gespeichert, damit sie später überprüft werden können. Bei einigen Tachografensystemen können die Daten auch aus der Ferne überprüft werden.

Es gibt verschiedene Arten von Tachografenkarten für Fahrer und Transportunternehmen. Fahrerkarten werden von Fahrern zur Aufzeichnung von Lenk-, Ruhe- und Aktivitätsdaten verwendet. Kontrollkarten werden von Strafverfolgungsbehörden herangezogen, um Daten aus dem Fahrtenschreiber abzurufen. Da die Informationen auch als Beweis dienen sollen, dass Unternehmen und Fahrer die Gesetzesvorgaben befolgt haben, werden die Daten des Fahrtenschreibers oder Tachos von einer unabhängigen Behörde ausgelesen, nicht vom Eigentümer des Fahrzeugs.

Um einen Fahrtenschreiber nutzen zu können, steckt der Fahrer seine Karte ein und der Fahrtenschreiber zeichnet sodann alle fahrzeugrelevanten Daten auf.

Die Fahrzeugeinheit eines Tachografen ist im Fahrerbereich der Kabine installiert. Es gibt auch einen Bewegungs- oder Geschwindigkeitssensor am Getriebe. Die Fahrzeugeinheit sammelt die Signale des Geschwindigkeitssensors und zeichnet folgende Daten auf: Datum, Fahrgeschwindigkeit, Einzel- oder Beifahrer, Anzahl der gesteckten Fahrerkarten pro Tag, vom Fahrer zurückgelegte Strecke, Fahreraktivität (Fahren, Ruhezeiten, Pausen und andere Aktivitäten) sowie Datum und Uhrzeit jeder Aktivitätsänderung, Ereignisse wie Geschwindigkeitsüberschreitung, Fahren ohne Fahrerkarte und Manipulationsversuche am Tachografen sowie Einzelheiten zu Tachografenkalibrierungen.

Die Daten werden regelmäßig überprüft, um sicherzustellen, dass die Lenkzeiten und die Pausen des Fahrers den gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstunden entsprechen.

Dashboard-Kameras können als Teil eines Telematiksystems in Fahrzeuge eingebaut werden und zeichnet die Sicht des Fahrers auf. Einige Telematik-Kamerasysteme senden einen Alarm und Bildmaterial von der Kamera, wenn der Fahrer sehr plötzlich bremst oder das Fahrzeug abrupt anhält, was auf einen Aufprall hindeuten könnte. Das Videomaterial zeigt dem Flottenmanager genau, was passiert ist, und kann auch als Beweismittel verwendet werden, wenn es Versicherungsansprüche oder Streitigkeiten darüber gibt, wer am Unfall schuld war.

Einige Arten von Fahrzeugkameras werden mit einem Bildschirm in der Fahrerkabine installiert. Sie funktionieren als Alternative zu Spiegeln und können sehr nützlich sein, etwa wenn der Fahrer eines Lkws rückwärtsfährt und von drei verschiedenen Ansichten rund um das Fahrzeug profitiert. Er kann drei Bilder auf einem Bildschirm in seiner Kabine für einen guten Überblick sehen (drei Spiegel an verschiedenen Stellen auf beiden Seiten des Fahrzeugs könnte er dagegen nicht sehen). Kameras können auch die Sicht direkt hinter einem großen Fahrzeug zeigen, was mit Spiegeln nicht möglich ist.

Fahrerüberwachungskameras können im Inneren der Fahrerkabine installiert werden, um den Fahrer im Blick zu behalten. Die ausgefeiltesten Arten von Telematik-Kameras im Fahrzeug verwenden Gesichtserkennungstechnologie. Sie lösen Warnungen aus, wenn der Fahrer schläfrig wird, was sich durch längere Blinzelzeiten und andere Anzeichen im Bereich der Augen zeigt, oder wenn er nicht auf die Straße schaut, sondern sich ablenken lässt und woanders hinschaut. Diese Telematik-Kameras werden zum Beispiel in Fahrzeugen eingesetzt, die explosive Chemikalien transportieren und bei denen die Folgen eines Unfalls katastrophal sein könnten. Einfachere Versionen dieser fahrzeuginternen Kamerasysteme können als Beweismittel dienen und nachweisen, ob der Fahrer den Sicherheitsgurt anlegt, ein Mobiltelefon benutzt, raucht oder andere Dinge tut, die die Sicherheit gefährden könnten.